Melde Menschenhandel!

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Durch ein (möglichst anonymes) Hinweissystem-System (im Englischen „Whistleblower“) könnten Beweise/Hinweise aus der Bevölkerung gesammelt und durch ein Expertenteam aufbereitet werden. Da die Opfer im Verborgenen sind bzw. in der Regel ungern mit der Polizei zusammenarbeiten wollen oder traumatisiert/bedroht werden, wäre der Ansatz bei diesem Hinweissystem, dem Mitwisser (aktiv oder passiv) eine Chance für eine Meldung anzubieten, ohne dass sich die Person dann in langen Verhandlungen bei der Polizei oder

vor Gericht wiederfindet. Leider weist die Idee auch zwei scheinbar unlösbare Schwachstellen auf: Ungerechtfertigtes Denunziantentum und keine echte Anonymität. Das führt dazu, dass das System missbrauchsanfällig oder dass der Hinweis evtl. nicht zielführend für ein formales Strafverfolgungsverfahren wäre.

Die broken hearts stiftung möchte mit dieser Seite ein Pilotprojekt für Niedersachsen durchführen. Die Informationen auf dieser Seite können bei der Ermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit helfen. Hinweise und Fallbeispiele aus der Bevölkerung für Verdachtsfälle von Menschenhandel und Sklaverei sollen durch diese Webseite gesammelt und ausgewertet werden. Es handelt sich um ein Testprojekt, da die Umsetzung in der Realität schwierig und die Finanzierung der Technik und Ressourcen noch nicht gesichert ist. Wenn Sie uns dabei finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende!

Die broken hearts stiftung verfolgt als primäres Ziel die Aufklärung in Deutschland. Aber sie versucht mit diesem Projekt auch zu unterstützen, Anhaltspunkte für mögliche Fälle und Aufenthaltsorte von Opfern von Menschenhandel und moderner Sklaverei zu entdecken. Sie versteht sich dabei als neutraler Akteur zwischen Strafverfolgungsbehörden und Fachberatungsstellen. Wenn möglich, prüft sie die eingehenden Hinweise auf Wahrheitsgehalt und Relevanz und leitet sie, sofern Sie einverstanden sind, weiter. Je nach Sachverhalt werden die Hinweise an die Polizei für deren grundsätzliche Ermittlungsarbeit weitergeleitet oder aber für die Aufnahme und Betreuung der Opfer eine qualifizierte Fachberatungsstelle eingeschaltet.